Link verschicken   Drucken
 

Unsere pädagogische Arbeit

Bildungs- und Erziehungsplan

 

„ Entwicklung von Bildungsplänen für den Elementarbereich. Angesichts des hohen Stellenwerts der frühen Bildung benötigt der Elementarbereich als erste Stufe im Bildungsverlauf mehr Orientierung und Unterstützung. Bildungspläne, die die Ziele und Inhalte der frühpädagogischen Arbeit darlegen, sind die notwendige Voraussetzung für die Entwicklung und Absicherung der Bildungsqualität in Tageseinrichtungen.“  (BEP 20; 1- 6)

 

Im Hinblick darauf wurde der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung entwickelt. Er gibt eine umfassende Orientierung über die frühkindliche Bildung. Hierbei  steht die Stärkung der Basiskompetenzen für die Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren im Mittelpunkt. Des Weiteren werden Bildungs- und Erziehungsperspektiven bzw. –bereiche beschrieben.

 

Dieser Plan bildet die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit.

 

Das Bild vom Kind

 

Das Kind bildet in den ersten Lebensjahren ein Fundament für eine bedürfnisgerechte Entwicklung aus.

 

Wir sehen das Kind als eigenständige Persönlichkeit mit eigenem Charakter, das sich individuell mit seiner Umwelt auseinandersetzt.


Wir bieten den Kindern vielfältige Möglichkeiten und Anreize zur Selbstentfaltung und altersentsprechenden Entscheidungsfreiheit (Partizipation) an.


Die Kinder dürfen ihre Lernprozesse aktiv mitgestalten, z.B. in Kinderkonferenzen, bei der Morgenkreisgestaltung und bei der Aktivitätenauswahl.

 

Die Rolle der Erzieherin

 

Wir, die Erzieherinnen, sind Beobachter, Helfer, Freund und Ansprechpartner.


Wir sind Wegbegleiter, die Ihnen bei der wichtigen Aufgabe der Erziehung Ihrer Kinder zur Seite stehen.


Wir vermitteln Werte und Normen, akzeptieren das Kind mit seinen Stärken und Schwächen und bieten durch feste Regeln und Rituale Sicherheit und Orientierung im Alltag.


Wir legen Wert darauf, ein positives Gruppenklima zu schaffen, das durch ein hohes Maß an Wärme und Geborgenheit gekennzeichnet ist.

 

Orientierung an den Bedürfnissen der Kinder

 

„Kinder leben und handeln in den verschiedensten Situationen – in der Familie, in der Kindertageseinrichtung, im Wohngebiet, in der Stadt, in der Schule. Bei alledem sind die Kinder in eine gesellschaftliche und kulturelle Realität eingebunden, die ihr Leben maßgeblich beeinflusst.“ (Preising, Christa/Heller, Elke; Qualität im Situationsansatz. Cornelson Scriptor 2009)

 

Aus diesen Lebenssituationen erfahren wir die momentanen psychischen, physischen und emotionalen Bedürfnisse der Kinder und geben Ihrem Kind individuelle Unterstützung.

 

Orientierung am Jahreskreis und Jahresthema

 

Zu Beginn jedes Kitajahres legen wir ein Jahresthema fest. Jede Gruppe orientiert sich individuell an dieser Planung. Das Jahresthema schließt den Jahreskreislauf  und die religiösen Feste, die wir gemeinsam erleben und feiern, mit ein.

 

Freispiel

 

Das Freispiel gibt dem pädagogischen Personal vor, verschiedene Anreize wie z. B. altersentsprechende Bastel- und Spielmaterialien, Rückzugsmöglichkeiten und Spielräume zu schaffen. Unbewusstes Lernen und das soziale Miteinander stehen für den gesamten Zeitraum im Vordergrund.


Die Kinder finden während des Freispiels Orientierung an den vielen Grundlagen des Spiels.
Ein Eckpunkt sind die so genannten Regelspiele. Nicht das Gewinnen ist vorrangig, sondern das stete Wiederholen von Regeln. Mit zunehmendem Alter werden diese umfassend verstanden und konzentriert zu Ende geführt.


Das Rollenspiel  unterstützt die Kinder in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Im sozialen Miteinander übt sich jeder Spielpartner im Lösen von Konflikten, bringt eigene Ideen mit ein und findet Schritt für Schritt zu Selbstvertrauen.

 

Der Erwachsene agiert bei dieser Form des Spiels im Hintergrund. Er beobachtet und gibt falls notwendig Hilfestellung.


Während der Durchführung des Konstruktionsspiels schult das Kind räumliches Sehen, Kreativität und die Feinmotorik.


Das Funktionsspiel findet bereits ab dem Säuglingsalter statt. Die Fähigkeiten des eigenen Körpers kennen lernen, um sie dann aktiv in der Umwelt einzusetzen, ist ein Vorgang, der bis in das Erwachsenenalter anhält.

 

Beobachtung und Dokumentation

Das genaue Beobachten und Wahrnehmen des einzelnen Kindes und der Gruppe ist die Grundlage unseres pädagogischen Handelns. Zudem sind wir verpflichtet, die Beobachtungen über Ihr Kind in verschiedenen Beobachtungsbögen (Beller, Petermann, Perik, Seldak, Sismik) zu dokumentieren und auszuwerten.

 

Um unsere tägliche Arbeit für Sie transparent zu gestalten, werden Ausschnitte aus dem Kita-Alltag in Tagebüchern, digitalen Bilderrahmen und Wochenrückblicken festgehalten.

 

Besondere Ereignisse und Entwicklungsschritte dokumentieren wir gemeinsam mit IhremKind in einem Ordner. Dieser kann jederzeit eingesehen werden und dient als Erinnerung an die Kita-Zeit.

 

Entwicklungsgespräche

Die Entwicklungsgespräche finden einmal im Jahr im Geburtsmonat des Kindes statt. Die Ergebnisse der Beobachtungen werden von der Erzieherin schriftlich in einem Gesprächsprotokoll festgehalten. Dieses ist Grundlage für einen gemeinsamen Austausch in einem Entwicklungsgespräch. Selbstverständlich können Sie jederzeit mit Ihren Anliegen auf uns zukommen.