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Gesetzliche Grundlagen

 

Gesetzliche Grundlagen

 

Die Aufsichtspflicht unserer Kindertageseinrichtung  beginnt bei der persönlichen Übergabe des Kindes an das Fachpersonal und endet beim Abholen durch die Eltern oder einer abholberechtigten Person. Insbesondere bei Festen oder Veranstaltungen der Einrichtung liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern oder den beauftragten Personen.

 

BAyBEP / BayBL

Unsere Planungs- und Bildungsarbeit basiert auf dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BayBEP) und den bayerischen Leitlinien für Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit (BayBL).

 

BayKiBIG

Die gesetzlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen unserer Kindertageseinrichtung sind im

Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG) festgeschrieben.

 

AVBayKiBIG

Bildungs- und Erziehungsziele, personelle Mindestanforderungen und kindbezogene Förderungen werden in dieser Verordnung klar definiert und vorgegeben.

 

SGB VIII

§ 22 SGB VIII Grundsätze der Förderung

(2) Tageseinrichtungen für Kinder (…) sollen

1. die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern,

2. die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen,

3. den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

 

Nach §8a SGB VIII nehmen wir unseren Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung wahr. Sollte den Fachkräften Anhaltspunkte zu einer Gefährdung des Kindeswohls (körperliche oder seelische Vernachlässigung, Missbrauch, Misshandlung) auffallen, wird dies mit der Leitung besprochen und eine Risikoabschätzung im Team durchgeführt. Je nach Einzelfall werden anschließend verschiedene Maßnahmen eingeleitet. Eine „Insofern erfahrene Fachkraft“ für Kinderschutz kann zusätzlich zur Beratung hinzugezogen werden. Sollte sich danach der

Verdacht erhärten, möchten wir den Eltern helfen sich aus dieser Krise zu befreien und zeigen mögliche Hilfsangebote auf. Zusätzlich sind wir als Einrichtung dazu verpflichtet, die Kindeswohlgefährdung dem Jugendamt im Landkreis Neu-Ulm, zu melden.

 

UN-KRK

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde im Jahr 1989 von den vereinten Nationen verabschiedet und ist Grundlage unserer Arbeit. Hinzu kommen zusätzlich die Rechte der Menschen mit Behinderung.

 

Unfallversicherung

Die Kinder sind in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Der Versicherungsschutz besteht für den direkten Weg zur und von der Kindertagesstätte, während des Aufenthaltes in der Einrichtung sowie während der Teilnahme an Veranstaltungen der Einrichtung außerhalb des Grundstücks.

 

Infektionsschutzgesetz

Das IfSG besagt, dass Kinder mit einer ansteckenden Erkrankung nicht die Kindertageseinrichtung besuchen dürfen. Es informiert über Pflichten, Verhaltensweisen und das übliche Vorgehen. Ziel ist es Infektionskrankheiten nicht auf andere Kinder, Eltern und Erzieher zu übertragen.

Bei verschiedenen Erkrankungen liegt außerdem eine Meldepflicht beim örtlichen Gesundheitsamt vor. Aus diesem Grund ist es wichtig eine unverzügliche Meldung an die Kindertageseinrichtung zu geben und die Diagnose des Arztes mitzuteilen. Nähere Informationen bekommen Sie beim Vertragsgespräch in der Kindertagesstätte. Zudem wird Ihnen ein Merkblatt des Robert-Koch-Instituts ausgehändigt.

 

Datenschutz

Der Datenschutz in der Kindertageseinrichtung St. Maria bemisst sich nach Art. 91 EU-DSGVO nicht nach den Regelungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung, sondern nach dem Gesetz über den kirchlichen Datenschutz (KDG). Nähere Informationen, wie Ihre Daten verarbeitet werden, erhalten Sie bei Vertragsabschluss in der Kita St. Maria.

 

Bayerisches Integrationsgesetz

Artikel 5: Vorschulische Sprachförderung

von Migrantenfamilien

Von Anfang an werden die Kinder in ihren Alltagshandlungen sprachlich begleitet. Dadurch erweitern sie unbemerkt ihren Wortschatz. Dies wird vertieft durch Rituale wie Begrüßungslieder und Gesprächsrunden im Morgenkreis. Durch Fingerspiele, Sprachrhythmusspiele und Bilderbuchbetrachtungen erlernen die Kinder mit Freude die deutsche Sprache. Ein besonderes Anliegen ist es uns, die Kinder im Rahmen der  Vorschule dazu zu ermutigen und zu stärken, die deutsche Sprache aktiv und selbstbewusst anzuwenden.

Einschränkungen der sprachlichen Fähigkeiten, wie Artikulation, Satzbau und Sprachverständnis werden beobachtet, korrigiert und dokumentiert. In Entwicklungsgesprächen mit den Eltern machen wir diese transparent und sprechen gegebenenfalls Empfehlungen für weiterer Fachkräfte aus.

 

Artikel 6: Frühkindliche Bildung

Als katholische KiTa sehen wir es als unsere Aufgabe den Kindern den christlichen Glauben sowie soziale Werte und Umgangsformen vorzuleben und zu vermitteln. Dies geschieht bei uns im Alltag u.a. beim Beten vor den Speisen. Die Kinder lernen durch Gottesdienste, Feste, Gespräche und Geschichten aufeinander Rücksicht zu nehmen, einander zu achten, zu schätzen und respektvoll miteinander umzugehen. In der multikulturellen Gemeinschaft in unserer KiTa lernen alle Kinder auch Werte und Religionen anderer Kulturen kennen. Die Integrationsbereitschaft und -Möglichkeit ist somit unter den Kindern als auch in den Familien durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit an gemeinsamen Festen, Aktionen, Aktivitäten und Begegnungen selbstverständlich.